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Was ist Lipödem und warum darf man es nicht mit gewöhnlichem Übergewicht verwechseln?
Das Lipödem ist eine Erkrankung, von der die meisten Menschen noch nie gehört haben – dennoch betrifft sie etwa jede sechste bis achte Frau. Die betroffenen Frauen treiben regelmäßig Sport und halten Diät, nehmen aber an den Problemzonen trotzdem nicht ab. Die Beine schmerzen, es ist schwierig, passende Kleidung zu finden, und die Lebensqualität nimmt deutlich ab. In diesem Artikel erklären wir, was Lipödem ist, wie es sich äußert und welche Behandlungsmöglichkeiten es heute gibt.
Was ist Lipödem?
Lipedem ist eine krankhafte, pathologische Fettablagerung an bestimmten Stellen, typischerweise an den unteren Gliedmaßen, manchmal auch an den oberen. Die Fußsohlen und Handflächen bleiben davon verschont. Es handelt sich um eine metabolisch, genetisch und hormonell bedingte Erkrankung, von der ausschließlich Frauen betroffen sind. Im Gegensatz zu gewöhnlichem Übergewicht helfen weder Diät noch Sport, da die Fettzellen vergrößert und vermehrt sind und im Gewebe eine Entzündungsreaktion entsteht.
Lipedem vs. Lymphödem
Das Lipödem ist eine pathologische Fettansammlung (symmetrisch), während das Lymphödem eine Flüssigkeitsansammlung (asymmetrisch) ist. Im fortgeschrittenen Stadium IV kann sich das Lipödem mit einem Lymphödem kombinieren.
Typische Symptome
Zu den typischen Symptomen zählen spontane Schmerzen in den betroffenen Körperregionen, Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, die Unfähigkeit, trotz aller Bemühungen abzunehmen, Müdigkeit, Hautirritationen sowie Probleme mit der Kleidergröße und die damit verbundene Frustration.
Krankheitsstadien
Man unterscheidet vier aufeinanderfolgende Stadien: 1. Stadium (glatte Haut mit kleinen Knoten in der Unterhaut), 2. Stadium (unebene Oberfläche, die an Orangenschale erinnert), 3. Stadium (ausgeprägte Verdickung mit großen Hautfalten) und 4. Stadium (Kombination aus Lipödem und Lymphödem).
Behandlungsmöglichkeiten
Das Lipödem ist bislang nicht vollständig heilbar, moderne Verfahren können jedoch die Lebensqualität deutlich verbessern. Die konservative Behandlung (in der Regel 6 Monate bis ein Jahr) umfasst eine entzündungshemmende Ernährung mit eingeschränkter Zufuhr von Einfachzuckern, manuelle Lymphdrainagen, Kompressionswäsche und angemessene aerobe Bewegung.
Eine invasive Behandlungsmethode ist die schonende VASER-Ultraschall-Fettabsaugung, bei der pathologisches Fett mit minimalem Blutverlust und schonend für das umliegende Gewebe entfernt wird. Die geeignete Methode und Vorgehensweise legt der Arzt stets auf der Grundlage einer Beratung und Untersuchung fest.
Leiden Sie unter schmerzhaften und übermäßig voluminösen Beinen, gegen die weder Diät noch Sport helfen? Vereinbaren Sie einen Termin für ein Beratungsgespräch bei uns – wir beurteilen Ihren Zustand und schlagen Ihnen eine Lösung vor.