Am Tag der Behandlung kommen Sie in die Klinik, wo der Arzt Sie in einen bequemen Sessel setzt. Auf Wunsch trägt er eine Betäubungscreme auf oder verwendet ein Kühlgerät zur lokalen Betäubung des zu behandelnden Bereichs. Die Anwendung selbst ist jedoch so schonend, dass die meisten Patienten gar keine Betäubung benötigen.
Der Arzt markiert vorab die Stellen, an denen er das Präparat injizieren wird. Dabei handelt es sich um die Bereiche mit den ausgeprägtesten Mimikfalten, also in der Regel die Stirn, den Bereich zwischen den Augenbrauen, die äußeren Augenwinkel oder die Lippenpartie. Mit einer dünnen Nadel injiziert er dann die verdünnte Lösung an den zuvor festgelegten Stellen. Sie spüren dabei nur einen leichten Stich.
Das Präparat lähmt vorübergehend die Muskeln, die für die Entstehung von Mimikfalten verantwortlich sind. Es blockiert die Nervenimpulse, wodurch sich der Muskel zusammenzieht und keine tiefen Furchen mehr in der Haut bildet. Die Haut wird gestrafft und geglättet. Der gesamte Vorgang dauert 10 bis 15 Minuten.
Das Ergebnis stellt sich schrittweise innerhalb von 2 bis 10 Tagen nach der Behandlung ein. Die Falten werden gemildert, die Haut wirkt ausgeruht und jugendlich. Die Wirkung hält 6 bis 9 Monate an, danach können Sie die Behandlung wiederholen. Regelmäßige Anwendungen im Halbjahresrhythmus verlängern die Wirkung und beugen der Entstehung neuer tiefer Falten vor.