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Wie oft sollte man sich die Haare waschen, damit sie wirklich davon profitieren?
Wie oft sollte man sich die Haare waschen? Gibt es auf diese scheinbar einfache Frage eine eindeutige Antwort? Nein. Das hängt nicht nur von Ihrem Haartyp ab, sondern auch von Ihrem Lebensstil. Bei der Festlegung der Häufigkeit müssen Sie daher beispielsweise auch berücksichtigen, ob Sie Sport treiben, in der Stadt leben, in welcher Umgebung Sie arbeiten oder wie viele Stylingprodukte Sie täglich verwenden. In diesem Beitrag geben wir Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Haarpflege richtig gestalten können.
Ist zu häufiges Waschen der Grund für die Verschlechterung Ihrer Haarqualität?
Wir helfen Ihnen, dies mithilfe einer trichologischen Analyse herauszufinden!
Wie oft sollte man die Haare waschen, um sie nicht zu schädigen?
Wir waschen unsere Haare, um Staub und Schmutz, Schweiß sowie den von den Talgdrüsen produzierten Fettfilm zu entfernen. Bei dem zuletzt genannten Grund wollen wir jedoch kurz innehalten.
Talg ist eigentlich ein nährstoffreiches natürliches Öl, das unerlässlich ist, damit Ihr Haar gesund ist und gut aussieht. Es kommt jedoch darauf an, dass Sie die richtige Menge davon im Haar belassen. Wenn Sie Ihr Haar jedoch zu oft waschen oder dabei ungeeignete, aggressive Shampoos verwenden, fehlen die notwendigen Öle nicht nur Ihren Locken, sondern auch Ihrer Kopfhaut. Das Ergebnis?
- Brüchiges Haar
- Mangelnde Nährstoff- und Feuchtigkeitsversorgung, die zu Haarausfall führt
- Trockene und juckende Kopfhaut
- Entstehung von Schuppen, blutigen Krusten und Infektionsgefahr
Was passiert, wenn Sie ganz auf das Haarewaschen verzichten?
Ja, übermäßiges Haarewaschen schadet. Aber ganz damit aufzuhören? Auch das ist keine Lösung.
- Langfristiges Nichtwaschen der Haare führt zu einer Ansammlung von Bakterien und zur Entstehung eines unangenehmen Geruchs.
- Es kann auch zu einer Verstopfung der Haarfollikel kommen, was zu einer eitrigen Hauterkrankung führen kann.
- Angestautes Hautfett oder Haarpflegeprodukte bilden eine Barriere auf der obersten Hautschicht, wodurch die Haare in die Haut einwachsen können.
- In seltenen Fällen kann überschüssiges Hautfett über den Haarfollikeln verhärten und zu deren Verstopfung und Entzündung führen. Infolgedessen können die Haare schneller ausfallen, als sie nachwachsen können.
Die Lösung? Finden Sie das richtige Maß für Ihre individuellen Bedürfnisse.
Unsere führenden Experten in der Haarklinik in Prag können Ihnen dabei helfen, diese zu verstehen.
Jeden Tag die Haare waschen? Ja, aber…
Eine so hohe Häufigkeit ist nicht für jeden geeignet. Experten und professionelle Friseure sind sich einig, dass tägliches Haarewaschen nur für diejenigen geeignet ist, die täglich Sport treiben. Wer zu fettigem Haar neigt, muss es ebenfalls häufiger waschen, aber wenn möglich nicht jeden Tag.
Und wie sieht die empfohlene Häufigkeit der Haarwäsche je nach Haartyp aus?
- Normales bis kräftiges Haar
Dieses Haar kann die Ansammlung von Talg etwas länger „verbergen“, daher reicht es aus, es alle 3–4 Tage zu waschen
- Lockiges und gewelltes Haar
Dieser Haartyp neigt dazu, auszutrocknen. Wir empfehlen daher, es alle 4–6 Tage mit Shampoos zu waschen, die speziell für welliges oder lockiges Haar entwickelt wurden, um die Wellen zu betonen und zu definieren.
- Trockenes und strapaziertes Haar
Auch trockenes und geschädigtes Haar sollte relativ selten, nämlich höchstens zweimal pro Woche, gewaschen werden. Nährende Haarmasken und Öle helfen dabei, es wieder in Form zu bringen, und sollten ein fester Bestandteil Ihrer Haarpflege werden.
- Kräftiges bis grobes Haar
Grobes und strukturiertes Haar benötigt viel Talg, um gesund zu sein und gut auszusehen. Es ist daher ratsam, es nur einmal pro Woche zu waschen.
- Kinderhaare
Auch in diesem Fall muss der Haartyp sowie die Tatsache berücksichtigt werden, wie aktiv Kinder sind (Sport treiben, schwitzen). Generell wird jedoch empfohlen, die Haare 1–2 Mal pro Woche zu waschen.
Hat eine falsche Haarwaschroutine Auswirkungen auf den Haarausfall bei Männern?
Haarausfall kann durch viele Faktoren beeinflusst werden. Das reicht vom natürlichen Rückgang des Testosteronspiegels über einen ungesunden Lebensstil bis hin zu genetischen Veranlagungen. Ein besonderes Kapitel bildet der Haarausfall infolge einer Erkrankung, insbesondere Alopezie oder während einer Krebsbehandlung. In einem solchen Fall kann man auch eine Transplantation von Augenbrauen und Bart in Betracht ziehen, nicht nur von Kopfhaaren.
Zu häufiges Waschen und die Verwendung minderwertiger Pflegeprodukte können durchaus zur Verschlechterung der Haarqualität und zum Haarausfall beitragen. Wir würden dies jedoch nicht direkt als Ursache für Haarausfall bezeichnen.
Leiden Sie unter zurückweichenden Haaransätzen, kahlen Stellen am Scheitel oder allgemein ausdünnendem Haar? Ziehen Sie die Möglichkeit einer Haartransplantation in Betracht. Unsere Spezialisten besprechen mit Ihnen bei einem unverbindlichen Beratungsgespräch den Preis,
den Ablauf und die Vorbereitung auf den Eingriff.