Gynäkomastie

Die Gynäkomastie löst effektiv und dauerhaft das sensible Problem der einseitigen oder beidseitigen Vergrößerung dieser Drüsen, wo weder Diät noch eine hormonale Behandlung helfen. Zur Entstehung der Gynäkomastie kommt es oft durch eine Abnahme des Testosteronspiegels, hormonale Schwankungen beim Heranwachsen, Anabolikaeinnahme beim Sport oder erhöhten Benutzung von Medikamenten oder Suchtmitteln, übermäßigen Alkoholkonsum, in anderen Fällen können die Ursachen in bestimmten Erkrankungen liegen, wie z.B. Lebererkrankungen, Schilddrüsenstörungen, Nebennierenstörungen u.ä. Manchmal kommt es auch durch die genetische Disposition zu einem Wuchern der Brustdrüse.

Die Gynäkomastie wird immer nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten und der Methode, die für ihn am vorteilhaftesten ist, ausgeführt, gleichzeitig hängt der Eingriff von der Größe der Brustdrüse, den Möglichkeiten des Fettgewebes im Bereich der Brust und der Elastizität der Haut ab.

Gynäkomastie-Typen

  • Wuchernde (vergrößerte) Brustdrüse
  • Wuchernde (vergrößerte) Brustdrüse zusammen mit Fettansammlung
  • Wuchernde (vergrößerte) Brustdrüse verursacht durch Fettansammlung – diese kann einfach durch Liposuktion beseitigt werden, sie kommt vor allem bei Männern im Alter von um die 40 Jahren und darüber vor

Für wen ist die Gynäkomastie-Operation bestimmt

Zum Wuchern der männlichen Brustdrüsen kommt es ursprünglich schon während der Pupertät, wo es auch zu einer übermäßigen Vergrößerung der Brüste kommen kann. Es geschieht, dass dies mit einer übermäßigen Empfindlichkeit der Brustwarzen und des umgebenden Hofes verbunden ist, oft erweitert um einen Schmerzzustand, nach Beendigung des pupertären Wachstums gehen in den meisten Fällen die Beschwerden zurück. In Einzelfällen kommt es jedoch nicht zu einem Rückgang und es wird nötig die übermäßig vergrößerten Drüsen zu beseitigen. Es betrifft v.a. jüngere Männer im Alter um 30 Jahre, und betrifft bis zu 30 % der männlichen erwachsenen Bevölkerung.

Die mit der vergrößerten Brust verbundenen Symptome begleiten auch übergewichtige Patienten, wo es jedoch zuerst nötig und nützlich ist, das Gewicht zu senken.

Verlauf der Behandlung

Die Gynäkomastie erfolgt in Vollnarkose für etwa 1–2 Std., bei einer Operation in kleinem Umfang wird auch eine lokale Anästhesie praktziert. Das Brustgewebe um den Brusthof (vorwiegend im unteren Teil) wird durch einen Schnitt, der in Bogenform ausgeführt wird, chirurgisch abgetragen, der Brusthof wird auf die richtige Größe korrigiert, und es verbleibt eine kleine Narbe am Brusthof. Im Falle großer Brüste ist es nötig, außer den Brustdrüsen auch einen Teil der überschüssigen Haut um den Brusthof (Verkleinerung des Hofes) zu entfernen. Die Nähte führen wir zur besseren Heilung und für höheren Komfort mit absorbierbaren Fäden aus. Nach der Operation wird dem Patienten elastische Wäsche inklusive eines Absorptionsverbands, der Teil der nachoperativen Behandlung ist, angelegt.

Vorteile des Eingriffs

  • Verbesserung des ästhetischen Aussehens, Erhöhung des Selbstbewusstseins
  • Senkung des Krebsrisikos, präventiver Charakter
  • Dauerhafter Effekt
  • Reduktion des Symptoms des begleitenden Gefühls von Druck und Spannung in der Brust
  • Reduktion von Asymetrie, Größe und Form
  • Für einen perfekteren Effekt können Eingriffe kombiniert werden

 

Vor dem Engriff

Die Gynökomastie bei Männern gehört zu den invasiven chirurgischen Eingriffen , welche einen gesunden Patienten erfordern. Vor dem Eingriff selbst muss eine Mamographieuntersuchung absolviert werden, um die Gynäkomastie im vollen Umfang zu bestätigen und Tumorerkrankungen auszuschließen. Vor der Operation müssen für etwa 14 Tage Medikamente zur Blutverdünnung ausgesetzt und das Rauchen eingeschränkt werden. Wenn der Patient im Behandlungsbereich an Ekzemen oder anderen entzündlichen Hautprozessen leidet wird die Behandlung nicht empfohlen.

Nach dem Eingriff

An den behandelten Stellen können Schmerzen und Schwellungen auftreten, die während ein paar Tagen abklingen. Der Eingriff Operation der wuchernden Brüstdrüsen erfordert ein 1–2-tägige Hospitalisierung, die postoperative Pflege besteht danach in der Notwendigkeit des regelmäßigen Tragens einer elastischen Bandage für etwa 2–4 Wochen, die für die notwendige persönliche Körperhygiene abgelegt werden kann (der elastische Verband muss 3–5 Tage belassen werden). Für etwa ein Monat sollten großen physische Belastung und Sport vermieden werden. Für eine Woche wird ein Ruheregime empfohlen, nach 14 Tagen kann das normale Arbeits- und Alltagsregime begonnen werden, aber eine Überlastung sollte auch so für min. 6 Wochen nach der Operation wuchender Brustdrüsen vermieden werden. Nach etwa 14 Tagen werden leichte Druckmassagen der Brust und das Eincremen mit einer Hydrationscreme im behandelten Bereich empfohlen. Das Sonnen, Solarien und Saunabesuche sind zu meiden.

In vereinzelten Fällen wurde auch eine Überempfindlichkeit der Brusthöfe beobachtet, hierbei geht es um ein vorübergehendes Gefühl, das nach ein paar Tagen verschwindet.

Der Endeffekt hängt individuell vom Patienten und seiner Fähigkeit zur Einhaltung der postoperativen Pflege ab, inklusive der Disposition zur Heilung und der Genesungswirkungen. An einem guten Ergebnis sind auch die Qualität der Haut und des Unterhautfetts beteiligt.

Die Gynäkomastie beim Mann kann sehr effektiv mit einer Liposuktion der Brüste und anderen ästhetischen oder chirurgischen Eingriffen kombiniert werden.

Die Unnatürlichkeit, die eine vergrößerte Brust bei Männern darstellt, ruft bei vielen von ihnen große psychische Probleme hervor und macht ihnen das Leben nicht einfach. Oft hindert sie Scham und fehlender Mut daran einen Eingriff zu absolvieren, wie es die Operation wuchernder Brustdrüsen ist, was ein lebenslanges Trauma und fehlendes Selbstbewusstsein zur Folge haben. Es ist wichtig zu verstehen, dass Sie dabei nicht alleine sind und dass unser spezialisiertes Team bereit ist Ihnen zu helfen. Ein gesunder Lebensstil ohne Stress ist danach sehr vorteilhaft.

 

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