Operation der Ohren – Otoplastik

Ein Problem mit der Ohrmuschel, ob abstehend, deformiert oder unsymmetrische Form löst erfolgreich die Operation der Ohrmuscheln, genannt Otoplastik. Denn es handelt sich um ein ästhetisches Problem, das einen großen Teil der Bevölkerung betrifft und angeboren ist. Meistens wird die Korrektur so ausgeführt, dass die Ohrmuscheln am Kopf anliegen, sog. Verschieben, daneben hilft die Otoplastik effektiv ebenso bei der Remodellierung und Korrektur verschiedenster Abweichungen, z.B. nach Verletzungen, bei nicht komplett entwickelten Ohrmuscheln nach der Geburt, misslungenen Operationen u.ä. Nicht nur Augen, Lippen und Nase, sondern auch die Ohren bilden die Physionomie des Gesichts und oft wird ihnen nicht die Aufmerksamkeit gewidmet, wie sie sich verdienen.

Übrigens, wussten Sie, dass die Ohrmuschel eines der kompliziertesten Organe des Körpers ist, oder dass sich ihr richtiger Winkel zwischen 20–40 % vom Kopf bewegt?

Nähere Informationen zum Eingriff

Es handelt sich um einen ambulanten Eingriff, den wir unter psychologischen Aspekten bei Kindern schon ab einem Alter von 5 Jahren durchzuführen empfehlen, am besten in Vollnarkose, in höherem Alter und und bei Erwachsenen reicht eine örtliche Betäubung, auf Wunsch des Patienten auch in Vollnarkose oder Analgosedation. Selbstverständlich immer nach Asprache mit dem Arzt. Es ist gut zu wissen, dass bei dem Eingriff wegen der Ausgeglichenheit in der Regel beide Ohren operiert werden.

Der Eingriff dauert etwa eine Stunde, beim komplizierteren Operationen etwas länger. Er ist vor allem bei Kindern ein häufiger Eingriff, die nur schwer mit der spöttischen Reaktion ihrer Umgebung, v.a. der Kinder, umgehen können.

Wenn Sie sich der Operation der Ohren – der Otoplastik – unterziehen, ist es möglich, mit dieser andere ästhetische oder chirurgische Eingriffe zu kombinieren, z.B. die Rhinoplastik, Korrektur der Lippen, Abdominoplastik, tumeszente Liposuktion u.ä.

Vorteile des Eingriffs

  • Schonende Ambulante Behandlung
  • Verminderte Blutung
  • Bei örtlicher Betäubung ohne Notwendigkeit der Hospitalisierung

Außer dem ästhetischen und psychologischem Aspekt kann die Otoplastika als einzige abstehende Ohrmuscheln und deren Form korrigieren, inkl. Deformation, Asymetrie, Stellung – für ein erhöhtes Selbstbewusstsein. Das Ergebnis der Otoplastik ist dauerhaft, bei Unzufriedenheit mit dem Ergebnis oder der Form kann der Eingriff nach einem Jahr wiederholt werden.

Behandlungsverlauf

Der Eingriff erfolgt ambulant unter örtlicher Narkose oder Analgosedation bzw. Vollnarkose (hier ist eine Hospitalisierung nötig). Der Schnitt wird bevorzugt an den Stellen zwischen der Ohrmuschel und der Fläche hinter den Ohren ausgeführt, so dass die sich ergebende Narbe nicht sichtbar ist. Im Verlauf des Eingriffs wird die Stellung der Knorpel korrigiert, die je nach Bedarf abgeschliffen werden, die Form beider Ohrmuscheln wird kontrolliert und verglichen,damit beide Seiten symetrisch sind. Die behandelte Stelle wird danach angezogen, mit absorbierbaren Fäden vernäht und mit einem speziellen Verbandsmaterial fixiert.

Vor dem Eingriff

Die Eignung zur Absolvierung der Operation der Ohrmuscheln konsultiert immer der behandelnde Arzt mit Ihnen, der mit Ihnen den Verlauf des Eingriffs bespricht und Ihnen die optimale Lösung für ein natürliches Ergebnis vorschlägt. Minimal eine Woche vor der Behandlung sollten keine Medikamente mit Acetylsalicylsäure, wie z.B. Acylpirin und Aspyrin, verwendet werden, die die Blutgerinnung senken können.

Kontraindikation

Bei der Otoplastik kommt es zur Störung der Integrität der Haut, daher ist die Eignung in folgenden Fällen limitiert:

  • Sie haben ein Ekzem, Akne oder ein Hautproblem
  • Bei Ihnen verläuft eine Erkrankung oder ein Infekt
  • Sie werden wegen einer Tumorerkrankung , Erkrankung der Schilddrüse oder der inneren Organe behandelt
  • Die werden wegen Diabetes behandelt
  • Sie haben Blutgerinnungstörungen
  • Sie haben hohen Blutdruck
  • Sie sind schwanger

Machen Sie den Arzt auf alle Ihre Gesundheitsprobleme aufmerksam, Sie vermeiden dadurch unnötige Folgeprobleme.

 

Nach dem Eingriff

Nach dem Eingriff kann es zur Schwellungen und Schmerzen kommen, für die Ihnen der behandelnde Arzt passende Medikamente verschreibt. Die Kühlung mit Trockeneis ist wünschenswert. Alle diese unangenehmen Gefühle weichen nach ca. 14 Tagen. Anfangs wird die behandelte Stelle mit einem festen Verbad geschützt, dieser wird nach mehrmaligem Verbandswechsel und ein paar Tagen gegen ein elastisches Stirnband ausgetauscht, das immer getragen werden muss, auch nachts. In der ersten Woche sollte auf dem Rücken geschlafen werden.

Zu den Einschränkungen nach der Otoplastik gehören ein einwöchiges Ruheregime, wenn möglich in Arbeitsunfähigkeit, 2 Wochen ohne sportliche Aktivitäten, das Gleiche gilt auch für das Haarewaschen inkl. Färben, damit es nicht zu einer Infektion kommt. Wir empfehlen auch nicht, sich direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen und sich an kälteren Orten aufzuhalten. Wenn Fäden verwendet wurden, werden diesen ca. nach 10 Tagen entnommen, im umgekehrten Fall ist dies nicht nötig.

Die Erholungsphase hängt von der Heilungsfähigkeit des Patienten, der richtigen Einhaltung der Anweisungen für die nachoperative Zeit und davon ab, wie der Organismus selbst mit dem Eingriff zurecht kommt.

Der Effekt tritt augenblicklich ein, das Endergebnis tritt jedoch erst nach 3 Monaten sichtbar – es ist dauerhaft, in Einzelfällen ist eine Nachoperation nötig, jedoch nicht früher als nach einem Jahr, wenn alles verheilt ist.

Jede Korrektur an Ihrem Körper bedeutet eine Veränderung, mit der Sie leben müssen und an die Sie sich gewöhnen müssen. Für die Operation der Ohrmuscheln, die Ihrem Gesicht einen neuen Ausdruck verleihen, gilt das doppelt. Wenn Sie sich zur Otoplastik entschließen, ist das häufig aus ästhetischen Gründen, daher bringt Ihnen das Ergebnis eine erhöhtes Selbstbewusstsein.

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